Freitag, 23. November 2012

Der 5. Kontinent



Geschafft !! Nun habe ich tatsächlich meinen 5. Kontinent betreten. Der Flug von München nach Los Angeles war ganz angenehm und stressfrei, nur die Ankunft gestaltete sich ein wenig mühsam. Elend lange Schlangen vor dem Zoll, ich brauchte mehr als 1 Stunde, bis ich endlich draußen war.
Klaus war weit und breit nicht zu sehen, womit ich schon gerechnet hatte. Das Auto ist zu groß fürs Parkhaus und vor dem Gebäude darf man nicht parken. Also Ausschau halten und warten. Irgendwann sah ich in einiger Entfernung etwas, das nach einem Camp-Mobil aussah, trabte hin und es war tatsächlich Klaus.
Was für ein Glück, das Auto schon auf Fotos gesehen zu haben und nach fast 7 Wochen habe ich Klaus auch wieder erkannt. Das lässt hoffen… :-)
Wir sind ein Stück nördlich nach Lancaster zu einem Freund von ihm gefahren, wo ich mich erst mal häuslich in der, momentan, 3. Wohnung einrichten konnte.
Das Gefährt ist insgesamt etwa so groß wie der Blaue, aber doch ganz anders. Nun also ein Pick-up mit Camper-Aufsatz. Haben wir im Mercedes ein gemütliches Wohnzimmer mit Mini-Bad und Mikro-Küche, ist dieses Mobil-Heim eher eine Wohnküche mit Makro-Bad.
Die Küche ist mehr als luxuriös, was ich angesichts des Nahrungsangebots in Amerika für ein wenig übertrieben halte. Man kriegt nur Fertig-Futter – in Dosen, eingeschweißt, gekühlt, gefrostet. Da täte es auch eine Mikrowelle. Die natürlich auch vorhanden ist, aber uns als Stauraum dient. Ich weiß noch nicht, wie ich den Luxus-3-Flammen-Gasherd mit Backröhre und Dunstabzugshaube (!) wirklich sinnvoll nutzen kann. Dazu bedarf es noch einiger Exkursionen durch die amerikanische Einkaufswelt. Aber das wird in Mittelamerika sicher besser, wenn es wieder ein wenig „unzivilisierter“ zugeht.
Das Bad ist funktional – Toilette, Waschbecken und Dusche.  Insgesamt ca. ¼ qm. Hoch geschätzt. Hat man sämtliche Extremitäten hinein bugsiert und sie wieder in die richtige Reihenfolge gebracht, habe zumindest ich, bei meinen geringen Körpermaßen eine geringe Chance, mir beim Zähneputzen nicht die Ellbogen zu prellen.
Mysterium Amerika.                                                                 
Aber dafür ist man ja unterwegs. Es wird sicher spannend in den nächsten Monaten.



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